Noch mehr Natur erleben

Noch mehr Natur erleben

Herzlich willkommen im Müritzeum

Verbringen Sie einen erlebnisreichen Tag an der Mecklenburgischen Seenplatte in Waren, der quirligen Kleinstadt am „Kleinen Meer“. Unweit des belebten Hafens und der schönen Altstadt liegt das Müritzeum – multimediales NaturErlebnisZentrum und Startpunkt Ihres nächsten Natur-Abenteuers. Entdecken Sie Deutschlands größte Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserarten und kommen Sie mit auf einen spannenden Streifzug durch das einzigartige Reich unserer heimischen Tiere und Pflanzen.

Sichern Sie sich Ihren exklusiven Preisvorteil

Ist auf der Rückseite Ihres Ozeaneum-Tickets eine Müritzeums-Werbung abgebildet? Wunderbar! Dann erhalten Sie 10 % Ermäßigung auf ein Tagesticket bei uns*. Hierfür einfach Ihr Ozeaneum-Ticket an der Kasse vorzeigen und Vorteilspreis sichern.

Unser Tipp: Verbinden Sie einen Besuch im Müritzeum beispielsweise mit einem gemütlichen  Stadtbummel durch die Warener Altstadt, einer Schifffahrt auf der Müritz oder einer Erkundungstour durch den Müritz-Nationalpark. So oder so wartet ein erlebnisreicher Tag auf Sie!

*Gruppenangebote sind von der Ermäßigung ausgenommen. Verschiedene Angebote für Gruppen finden Sie hier.

Die Rabatt-Aktion gilt bis 31.12.2024

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*Gruppenangebote sind von der Ermäßigung ausgenommen. Verschiedene Angebote für Gruppen finden Sie hier.

Natur entdecken. Natur erleben. Natur verstehen

Ob jung oder alt, als Familie, Schulklasse oder Reisegruppe – im Müritzeum kann Jede*r bei Sonnenschein und Regenwetter Spaß haben, mitmachen, ausprobieren oder einfach entspannen. Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour.

Verborgen unter der Wasseroberfläche leben in Bächen, Flüssen, Seen, Weihern und Tümpeln Fische und andere Wasserbewohner. Nur selten gelingt es, das Verhalten dieser Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Hier im Müritzeum ist dies möglich!

Mann und Frau betrachten zusammen die Nachbildungen der Buchen in der Naturkundeausstellung des Müritzeums.

Hier wird es interaktiv: Erleben Sie unsere Ausstellungen zu den Themen Wald, Vogelwelt sowie Moor. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise und werden Sie selbst zum Naturforschenden.

Eine Familie entdeckt die verschiedenen Schubladen und Exponate in der Dauerausstellung des Müritzeums.

Im Jahre 1866 begann die Sammlungsgeschichte des ertsen Naturkundemuseums Mecklenburg-Vorpommerns – dem Maltzaneum. Sammeln, Bewahren und Forschen im Dienst der Wissenschaft lautet hier die Devise. Erhalten Sie einen ersten Einblick in diesen spannenden Bereich im Haus der Sammlungen.

Schwan schnäbelt in den Blättern eines Baumes, die bis in den Herrensee hineinragen.

Eine kurze Pause an der frischen Luft gefällig? Entdecken Sie bei einem Spaziergang rund um den Herrensee die Vielfalt der heimischen Natur. Welche Pflanzen und tierischen Bewohner können Sie hier beobachten? Für aktive Abwechslung sorgen die liebevoll gestalteten Spielplätze im Außenbereich.

Aquarienlandschaft

Verborgen unter der Wasseroberfläche leben in Bächen, Flüssen, Seen, Weihern und Tümpeln Fische und andere Wasserbewohner. Nur selten gelingt es, das Verhalten dieser Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Hier im Müritzeum ist dies möglich!

Naturkundeausstellung

Hier wird es interaktiv: Erleben Sie unsere Ausstellungen zu den Themen Wald, Vogelwelt sowie Moor. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise und werden Sie selbst zum Naturforschenden.

Aquarienlandschaft

Verborgen unter der Wasseroberfläche leben in Bächen, Flüssen, Seen, Weihern und Tümpeln Fische und andere Wasserbewohner. Nur selten gelingt es, das Verhalten dieser Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Hier im Müritzeum ist es möglich!

Naturkundeausstellung

Hier wird es interaktiv: Erleben Sie unsere Ausstellungen zu den Themen Wald, Vogelwelt sowie Moor. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise und werden Sie selbst zum Naturforscher. 

Naturhistorische Landessammlungen

Im Jahre 1866 begann die Sammlungsgeschichte des ersten Naturkundemuseums Mecklenburg-Vorpommerns – dem Maltzaneum. Sammlen, Bewahren und Forschen im Dienst der Wissenschaft lautet hier die Devise. Erhalten Sie einen Einblick in diesen spannenden Bereich im Haus der Sammlungen.

Museumsgarten

Eine kurze Pause an der frischen Luft gefällig? Entdecken Sie bei einem Spaziergang rund um den Herrensee die Vielfalt der Natur. Welche Pflanzen und tierischen Bewohner können Sie hier beobachten? Für aktive Abwechslung sorgen die liebevoll gestalteten Spielplätze im Außenbereich.

Naturhistorische Landessammlungen

Im Jahre 1866 begann die Sammlungsgeschichte des ersten Naturkundemuseums Mecklenburg-Vorpommerns – dem Maltzaneum: Sammeln, Bewahren und Forschen im Dienst der Wissenschaft erleben Sie im Haus der Sammlungen. 

Museumsgarten

Eine kurze Pause an der frischen Luft gefällig? Entdecken Sie bei einem Spaziergang rund um den Herrensee die Vielfalt der Natur. Welche Pflanzen und tierischen Bewohner können Sie hier beobachten? Für aktive Abwechslung sorgen die liebevoll gestalteten Spielplätze im Außenbereich.

Öffnungszeit

April-Oktober:
Täglich von 10-19 Uhr

November-März:
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Kontakt

Zur Steinmole 1
17192 Waren (Müritz)
Fon: (03991) 63368-0
Fax: (03991) 63368-10
E-Mail: info@mueritzeum.de

 

Preise

Erwachsene: 15,00 €
Ermäßigt: 12,00 €
Kinder von 4-16: 7,50 €
(Kinder unter 4 Jahren freier Eintritt)
Familien: 37,50 €
Hunde: 4,00 €

Ab sofort im Müritzeum

Die neue Sonderausstellung „Facettenreiche Insekten –
Vielfalt | Gefährdung | Schutz“ ist vom 21.03. bis 06.10.2024
im Natur-Erlebnis-Zentrum in Waren (Müritz) zu sehen.

Wir freuen uns über Ihre Meinung

„Ganz großartig, sehr anschauliche Ausstellung. Toll für Kinder UND Erwachsene. Ach ja … Hunde sind auch erlaubt. ☝🏻😇“

„Ein sehr schönes Museum. Auch für Kinder gut geeignet, sei es Fische zu bestaunen, kleine Motorboote zu steuern, mit Taschenlampen Tiere anzuleuchten, um die Stimmen zu hören, oder mit einem Heißluftballon virtuell eine Runde über Waren zu schweben. Gerne wieder!“

„Ein schönes Naturmuseum und eine spannende Reise in die heimische Tierwelt für Groß und Klein.“

„Wunderschönes Museum, auch für Kinder topp. Man kann an vielen Stationen mitmachen, sein Wissen überprüfen und auffrischen. Ich war mit 3 Kindern zwischen 6-8 Jahren hier. Wir können es empfehlen.“

„Man wird gut informiert über seine Heimat. Wir waren mit unseren Kindern und Enkelkindern da, es war alles sehr aufregend für die Kleinen – kann man nur empfehlen. „

„Wirklich toll. Absolute Empfehlung.“

„War sehr interessant. Geschmackvolle Ausstellung und sehr sauber. Personal sehr freundlich. Würde ich jedem Besucher von Waren empfehlen. Der Besuch ist ein Muss. Mit der Tageskarte kann man das Müritzeum verlassen und später nochmal aufsuchen.“

„Eine einzigartige Einrichtung mit viel Liebe zum Detail über die Fauna und Flora des Müritz-Nationalparks und Umgebung auf jeden Fall ein Besuch wert.“

„Das Museum wurde sehr gut durchdacht und erbaut. Man kann quasi die Natur erleben, ohne in der Natur zu sein. […] Man kann kleine Experimente mit Wind machen und jede Menge Informationen sammeln. Alles in allem ist es etwas für groß und klein und ich gebe klare Empfehlung.“

„Waren sehr begeistert und kommen gerne wieder! Wunderschön und immer eine Reise wert.“

Eine Mitarbeiterin des Müritzeums baut die Lebendfalle auf dem grünen Dach auf.
Aufbau der Lebendfalle ©Claudia Siatkowski/Müritzeum

Im Bann des Lichts

Für den Fang und die anschließende Bestimmung von nachtaktiven Insekten werden im Rahmen des Projektes „Lebensraum grünes Dach“ Lebendfallen genutzt. Durch superaktinische Lampen, die einen hohen UV-Anteil aufweisen, werden die Insekten zur Falle gelockt. Die drei sternförmig angeordneten Plastikscheiben leiten sie durch einen Trichter, der in einen Fangsack mündet. Dieser wird regelmäßig zur Bestimmung der Insekten geleert.

Bei guten Witterungsbedingungen können Besucherinnen und Besucher ein Modell der Falle auf dem Dach des Müritzeums sehen. Weiterhin wird es auf der Dachterrasse eine Erweiterung der Ausstellungsinhalte durch Hinweistafeln geben, auf denen sich Interessierte über das Projekt „Lebensraum grünes Dach“ und die genaue Funktionsweise der Lebendfallen informieren können.

Ergebnisse & Aktuelles

Das Projekt „Lebensraum grünes Dach“ ist im März 2023 gestartet und läuft bis Juni 2025. 
In den kommenden zwei Jahren finden botanische und entomologische Beobachtungen, Untersuchungen und Aufnahmen auf dem Dach des Hauses der 1000 Seen statt. Hierüber und über hoffentlich spannende Ergebnisse des Projekts halten wir Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden.

Projektstart

Projektstart im März 2023

Die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) hat den Antrag auf finanzielle Unterstützung des Projekts „Lebensraum grünes Dach – Forschung, Bildung und Schutz der Biodiversität in der Stadt“ bewilligt. Somit können die Projektpartner informiert und die finalen Planungen zum Start des Projekts abgeschlossen werden.  

April 2023

Der April stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für das neue Projekt. Zusammen mit der Technikabteilung im Haus und durch genaue Absprache mit den beteiligten Zoologen und Botanikern wurden die einzelnen Bestandteile der Lebendfallen bestellt und zusammen gebaut.

23. Mai 2023
  • Nach dem Bau der Lebendfallen samt Halterung für einen optimalen Stand auf dem grünen Dach begann die Standortsuche, um die bestmöglichen Standorte für die drei Fallen festzulegen.
  • Nach einem ersten Probelauf Mitte Mai konnten noch keine Erfolge verzeichnet werden, da noch keine optimalen Witterungsverhältnisse vorliegen: die Nächte sind noch zu kalt und die letzten Tage waren zu windig.
  • Wetterbedingungen am Erfassungstag: 26 Grad Celsius, sonnig, leichter Wind
  • Am 23.05. wurden erste Raupen auf dem grünen Dach entdeckt. Die Lebendfallen wurden bisher noch nicht angeflogen:
    – 1 erwachsene Raupe der Hausmutter (Noctua pronuba L.) auf Hornklee
    – 5 Raupen des Wolfmilch-Ringelspinners (Malacosoma castrensis L.) auf Hornklee. Dieser bewohnt sonnig-warme Standorte (Magerrasen, Heiden) und frisst bevorzugt an Zypressen-Wolfsmilch, Beifuß, Wiesen-Flockenblume, aber auch an Fabaceen. Im frühen Stadium leben diese Falter gesellig, erwachsen eher einzeln. In den Roten Listen für Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland gilt dieser Vertreter als „gefährdet“ und hat in der Bundesartenschutzverordnung einen hohen Schutzstatus („besonders geschützt“) und ist somit bereits zum Start des Projekts von großer Bedeutung.



     

21. Juni 2023
  • Auch im Juni waren die Witterungsverhältnisse für das Projekt nicht optimal. Die Nächte blieben weiterhin sehr kühl und die benötigte Temperatur von 10 Grad, bei der die Nachtfalter erst aktiv werden, wurde nur selten erreicht. Weiterhin war es im Juni sehr trocken und windig. Somit stellt die Witterung einen entscheidenden Faktor dar, weshalb die Lebendfallen bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht angeflogen wurden und ein Fangerfolg bisher ausblieb. Diese schwierigen Wetterverhältnisse beeinflussen nicht nur den entomologischen Teil des Projekts, sondern verzögern auch die Entwicklung der Pflanzen auf dem grünen Dach.
  • Wetterbedingungen am Erfassungstag: 26 Grad Celsius, sonnig, leichter Wind
  • Folgende Insekten konnten bei der Begehung des grünen Dachs am 21. Juni erfasst werden:
    – Zwei Exemplare des Kleinen Kohlweißlings (Pieris napi) flogen lange auf dem stadtnahen Teil des Müritzeum-Gründaches und saugten an blühenden Fetthennengewächsen.
    – Ein Exemplar des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae) flog kurz auf dem hinteren Teil des Gründaches (zum Herrensee hin) und saugte an blühenden Fetthennengewächsen.
    – Mehrere Exemplare der Hellen Erdhummel (Bombus lucorum) konnten insbesondere auf der unteren Ebene des Daches beobachtet werden (Lachmöwenbrutplatz), wo sie intensiv an Blüten von Fetthennengewächsen saugten.


    – Mehrere Exemplare der Honigbiene (Apis mellifera) wurden auf verschiedenen Ebenen des grünen Daches gesichtet.
14. Juli 2023
  • Die Lebendfallen kamen aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse nur selten zum Einsatz und wurden bei den wenigen Hängungen über Nacht noch nicht angeflogen.
  • Wetterbedingungen am Erfassungstag: 30 Grad Celsius, sonnig bis mäßig bewölkt, leichter Wind
  • Folgende Insekten konnten bei der Begehung des grünen Dachs am 14.07. erfasst werden:
    – Ein kleiner Kohlweißling (Pieris napi) flog auf dem stadtnahen Teil des Gründachs und saugte v.a. an Thymian.
    – 5 Exemplare eines großen Kohlweißlings (Pieris brassicae) flogen, getrieben durch den Wind, kurz auf dem stadtnahen Teil des Dachs und saugten an blühendem Thymian sowie an Fetthennegewächsen.
    – Die Gamma-Eule (Plusia gamma = Autographa gamma*) flog auf dem unteren Teil des grünen Dachs hin zum Herrensee. Der Nachtfalter saugte an verschiedenen blühenden Pflanzen und war gut am typisch schnellen Flug zu erkennen.


    – Die Weiße Tigermotte (Spilosoma menthastri = Spilosoma lubricipeda*) saß an der Holzwand auf dem unteren Teil des grünen Dachs hin zum Herrensee und war in einer größeren Holzlücke versteckt.

    * erster Name nach KOCH (1991), zweiter Name nach STEINER et al. (2014)

11. August 2023
  • Auch im August zeigte sich, in Bezug auf die Hängung der Lebendfallen, ein ähnliches Bild wie zuvor bereits im Juli. Die  Witterungsverhältnisse bleiben weiterhin schwierig – die erste Augusthälfte brachte sehr viel Regen und kältere Temperaturen. Somit kamen die Lebendfallen weiterhin nur selten zum Einsatz und wurden bei den wenigen Hängungen über Nacht noch nicht angeflogen.
  • Wetterbedingungen am Erfassungstag: 23 Grad Celsius, sonnig bis mäßig bewölkt, leichter Wind

Folgende Insekten konnten bei der Begehung des grünen Dachs am 11.08. erfasst werden:
– Jeweils zwei Exemplare eines Rübenweißlings (Pieris rapae) und des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae) flogen auf dem stadtnahen Teil des Müritzeum-Gründaches und saugten v.a. an Fetthenne und Thymian.
– Ein Exemplar der Stumpfflügeligen Graseule (Mythimna impura) wurde an der untersten Ebene der Holzwand vom Haus der 1000Seen auf einer Flechte sitzend, gesichtet. Die Raupe frisst an Gräsern und entwickelt sich in Feuchtbiotopen. 



– Mehrere Exemplare der Blauflügeligen Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) befanden sich im stadtnahen Bereich des Daches. Durch das BArtSchV werden sie als „besonders geschützt“ eingeordnet und nach Roter Liste für Mecklenburg-Vorpommern gelten sie als „stark gefährdet“ (Gefährdungskategorie 2) und sind somit für das Projekt „Lebensraum grünes Dach“ von besonderer Bedeutung.  

– Auch Exemplare der Dunklen Erdhummel (Bombus terrestris), der Hellen Erdhummel (Bombus lucorum Komplex), der Ackerhummel (Bombus pascuorum) sowie der Steinhummel (Bombus lapidarius) konnten während der Begehung, vornehmlich am Vorderrand der Abtreppung zum Herrensee auf der mittleren Besucheretage, beobachtet werden. Alle Arten saugten an Nachblühern der Fetthenne. Diese Hummelarten sind häufig vertreten, aber ebenso alle durch die BArtSchV besonders geschützt.

Dunkle Erdhummel
Helle Erdhummel
Steinhummel
Ackerhummel
23. August 2023
  • Das Aufhängen der Lebendfallen erfolgte weiterhin nur an wenigen Tagen im August –  Fänge und nennenswerte Ergebnisse stehen aus. 
  • Wetterbedingungen am Erfassungstag: 26 Grad Celsius, sonnig bis mäßig bewölkt, leichter Wind

Folgende Insekten konnten bei der Begehung des grünen Dachs am 23.08. erfasst werden:
– Zwei Exemplare des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae) im Überflug der stadtnahen Terrasse des Müritzeum-Gründaches sowie insgesamt 22 Sichtungen des Rübenweißlings (Pieris rapae) in der bisherigen Beobachtungszeit des Projekts auf allen Ebenen. Beide Arten saugten v.a. an blühenden Fetthennen. 


Rübenweißling

– Ein Weibchen des Hauhechelbläulings (Polyommatus icarus) befand sich auf der stadtnahen mittleren Ebene und saugte an blühenden Pflanzen und saß auf Pflanzen sowie vegetationsarmen Stellen. Diese Art ist nach BArtSchV „besonders geschützt“.






– Ein Exemplar des Kleinen Feuerfalters (Lycaena phlaeas) wurde auf der mittleren, stadtnahen Ebene gesichtet und saß eine geraume Zeit auf Pflanzen und vegetationsarmen Stellen. Auch diese Art ist nach BArtSchV „besonders geschützt“. 


– Auch bei dieser Begehung konnten mehrere Exemplare der Blauflügeligen Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) gesichtet werden. Diese befanden sich im stadtnahen Bereich des Daches – besonders auf Rohboden. Durch das BArtSchV werden sie als „besonders geschützt“ eingeordnet und nach Roter Liste für Mecklenburg-Vorpommern gelten sie als „stark gefährdet“ (Gefährdungskategorie 2). 
– Auch Exemplare der Dunklen Erdhummel (Bombus terrestris) sowie der Steinhummel (Bombus lapidarius) konnten während der Begehung, vornehmlich am Vorderrand der Abtreppung zum Herrensee auf der mittleren Besucheretage, beobachtet werden. Alle Arten saugten an Nachblühern der Fetthenne. Diese Hummelarten sind häufig vertreten, aber ebenso alle durch die BArtSchV besonders geschützt.

01. September 2023
  • Wetterbedingungen am Erfassungstag: 16 Grad Celsius, mäßig bewölkt, stärkerer Wind

Folgende Insekten konnten bei der Begehung des grünen Daches am 01.09. erfasst werden:
– Ein Exemplar des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae) auf der stadtnahen Terrasse des Müritzeum-Gründaches saugte kurz an Blüten der Fetthennen und wurde dann aber durch den starken Wind verdriftet.   

– Ein Exemplar des Tagpfauenauges (Aglais io) konnte auf der mittleren Terrasse des bewachsenenen Daches (zum Herrensee hin) beobachtet werden und saugte an blühender Fetthenne und wurde aber ebenfalls durch den starken Wind schnell wieder verdriftet. 
– Mehrere Exemplare der Blauflügeligen Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) befanden sich im stadtnahen Bereich der mittleren Dachterrasse auf dem vegetationsarmen mittleren Streifen und an der Leeseite der Lüftungsschächte. Durch das BArtSchV werden sie als „besonders geschützt“ eingeordnet und nach Roter Liste für Mecklenburg-Vorpommern gelten sie als „stark gefährdet“ (Gefährdungskategorie 2). 
– Zahlreiche Exemplare der Dunklen Erdhummel (Bombus terrestris) sowie der Steinhummel (Bombus lapidarius) saugten an Nachblühern der Fetthennen. Sie konnten, während der Begehung, vornehmlich am Vorderrand der Abtreppung zum Herrensee auf der mittleren Besucheretage beobachtet werden. Beide Arten sind häufig vertreten, aber ebenso durch die BArtSchV „besonders geschützt“.

  • Ab dem Monat September wurde ebenfalls eine Lichtfalle am Herrensee im Museumsgarten angebracht. Diese Referenzfalle wies folgende Ergebnisse auf:
    – Hausmutter (Noctua pronuba): 3 Exemplare
    – Weißpunkt-Graseule (Mythimna albipuncta): 1 Exemplar
    – Ampfer-Wurzelbohrer (Triodia sylvina): 1 Exemplar

News & Berichterstattungen

Lebensraum grünes Dach

Lebensraum grünes Dach

Das Müritzeum startet ein besonderes Citizen-Science-Projekt zur Biodiversität in der Stadt. Zusammen mit Projektpartnern des Entomologischen Vereins Mecklenburg e.V. sowie der Warener Fachgruppe Botanik "Carl ...

Kooperationspartner & Finanzierung

Die wissenschaftliche Umsetzung des Projekts erfolgt durch den Entomologischen Verein Mecklenburg e. V. und die Fachgruppe Botanik „Carl Struck“ des NABU Regionalverbandes Müritz. Das Projekt wird von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) aus Erträgen der Lotterie BINGO! Die Umweltlotterie gefördert. Wir möchten uns bei allen Projektpartnern für die Zusammenarbeit bedanken!

©pixabay

Projektleitung & Kontaktdaten

Für alle Fragen rund um das Projekt und als erste Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen Frau Birte Schadlowski sowie Frau Tamara Kalmbach zur Verfügung. Unsere Kolleginnen aus der Umweltbildung erreichen Sie unter folgenden Kontaktdaten:

E-Mail: umweltbildung@mueritzeum.de
Telefon: 03991 633 68 21

Weitere Termine und Veranstaltungen im Rahmen des Projekts werden in Kürze auch auf dieser Seite bekannt gegeben.

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