Naturhistorische Landessammlungen

Molluskensammlung

Mollusken-sammlung

Der Gründer der Naturhistorischen Landessammlungen, Hermann von Maltzan, machte sich auf naturwissenschaftlichem Gebiet vor allem als Malakologe einen Namen. Mit dem Sammeln heimischer Muscheln und Schnecken begann er jedoch bereits in seiner Jugend. Sammelreisen führten ihn in das Europäische Ausland und nach Afrika. Er kaufte auch bedeutende Sammlungen auf und pflegte den wissenschaftlichen Kontakt mit Wissenschaftlern in ganz Deutschland. Die von ihm aufgebaute Molluskensammlung war mit mehr als 10.000 Arten eine der größten jener Zeit und ging in den Bestand des Berliner Zoologischen Museums ein.

© Müritzeum

Er arbeitete auch an einer Bestandsaufnahme der mecklenburgischen Molluskenfauna und stiftete das umfangreiche Belegmaterial 1866 seinem Naturhistorischen Museum in Waren (Müritz).

© Sammlungsfotografen/Müritzeum

Bis heute sind die Funde von Hermann von Maltzan mit den Originaletiketten erhalten geblieben. Im 19. Jahrhundert erhielt die Sammlung weiteres Material von Oberlehrer C. Arndt (Neubrandenburg), Landbaumeister F. E. Koch (Güstrow), Gutsbesitzer C. M. Wiechmann (Kadow) sowie C. Struck (Waren). Durch die enge Zusammenarbeit mit der 1987 im Norden der DDR gegründeten Arbeitsgruppe Malakologie und mit der Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft ab 1989 konnte die Sammlung in den Folgejahren regelmäßig durch neues Material ergänzt und erweitert werden.

Entsprechend des Sammlungsprofils des Museums ist der Schwerpunkt der Sammeltätigkeit hauptsächlich auf Belege aus Mecklenburg-Vorpommern gerichtet. Der Bestand umfasst mehr als 8.000 Belege. Darüber hinaus gibt es einen kleineren Bestand an tropischen Landmollusken und marinen Schnecken und Muscheln. Sie stammen aus ehemaligen Schulsammlungen, Schenkungen und Nachlässen und gehören zum Altbestand der Sammlung.

Foto: Sammlungsfotografen/Müritzeum

Insektensammlung

Käfer, Schmetterlinge und Hautflügler bilden den größten Anteil der umfangreichen Insektensammlung.

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Vogelsammlung

Wenige Vogelpräparate und Eier aus dem Besitz Hermann von Maltzahns bildeten 1866 den Grundstock der Naturhistorischen Sammlung.

Foto: Sammlungsfotografen/Müritzeum gGmbH

Zoologische Sammlung

Verbleib von besonders historischer naturwissenschaftlicher Sammlungen aus Mecklenburg–Vorpommern 

Foto: Sammlungsfotografen/Müritzeum gGmbH

Geologische Sammlung

Die geologische Sammlung umfasst heute mehr als 25.000 Gesteine, Minerale und Fossilien.

Foto: Die Sammlungsfotografen/Müritzeum

Bibliothek/Archiv

Eine umfangreiche naturwissenschaftliche Fachbibliothek entstand seit 1866 als Teil der naturhistorischen Landessammlungen.

Foto: Sammlungsfotografen/Müritzeum gGmbH

Zoologische Sammlung

Verbleib von besonders historischer naturwissenschaftlicher Sammlungen aus Mecklenburg–Vorpommern 

Foto: F.Seemann/Müritzeum

Botanische Sammlung

Die Pflanzensammlung umfasst Farne, Blütenpflanzen, Moose, Algen, Pilze, aber auch Sondersammlungen wie Samen oder Holzproben.

BesucherInfos

Foto: Mirko Runge/Müritzeum

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