lat. Bezeichnung: Aristichthys nobilis (Richardson)

Artbeschreibung:
Der Marmorkarpfen ähnelt in seinem Erscheinungsbild sehr stark dem nahe verwandten Silberkarpfen – der Körper ist jedoch dunkler marmoriert, der Bauchkiel ist kürzer und die Brustflossen sind länger ausgebildet. Die Porengröße der Kiemenreusendornen ist etwa doppelt so groß wie beim Silberkarpfen, was auf die Aufnahme größerer Nahrung hindeutet.

Lebensraum und Lebensweise:
Der Marmorkarpfen ist ein Bewohner der großen Flüsse in China, die im Sommer Wassertemperaturen bis 26 °C erreichen. Nach einer Stromaufwärtswanderung werden die Eier in das Freiwasser abgelegt. 1972 wurde die Art aus der ehemaligen UdSSR in den Osten Deutschlands eingeführt. Mit Hilfe dieser Planktonfresser sollten in nährstoffreichen Seen starke Algenblüten eingeschränkt und mit der Abfischung der Tiere ein Nährstoffentzug aus den Gewässern erreicht werden. Eine natürliche Reproduktion ist auf Grund zu geringer Durchschnittstemperaturen in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschlossen.

Nahrung: größeres Plankton (Zoo- und Phytoplankton)

Laichzeit: Sommer

Größe: ca. 1 m

Verwechslungen:
Eine Verwechslung mit Silberkarpfen ist sehr leicht möglich.

Unterschiede:
Der Bauchkiel vom Marmorkarpfen erstreckt sich nur von den Bauchflossen bis zur Afterflosse, der Körper ist gedrungener und dunkel marmoriert. Die Brustflossen reichen im Unterschied zum Silberkarpfen bis hinter die Basis der Bauchflossen.

Schon gewusst:

Marmorkarpfen haben einen auffallend großen Kopf mit weit unten am Kopf liegenden Augen.

Schon gewusst?

Marmorkarpfen haben einen auffallend großen Kopf mit weit unten am Kopf liegenden Augen.

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