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„Sei gegrüßt und lebe“ Brigitte Reimann und Christa Wolf, eine Freundschaft in Briefen

Sei gegrüßt und lebe

Christa Wolf und Brigitte Reimann

lernten sich auf einer Reise des Schriftstellerverbandes nach Moskau 1963 kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft zweier eigenwilliger, engagierter, kreativer Frauen. In einer Zeit, in der man nicht offen sprechen und schreiben konnte, vertrauten sie sich in ihren Briefen einander an. Sie machten sich Mut, den eigenen Weg zu verfolgen und Konflikte durchzustehen. Für beide waren es schwierige Jahre, bedrängt durch politische Konflikte und schwere Krankheiten.  Ihre Briefe entfalten ein authentisches Portrait des Alltags in der DDR der 60er und 70er Jahre – voller Schwierigkeiten, Hoffnungen und Illusionen. Eine „Ankunft im Alltag“ zweier großer Schriftstellerinnen.

Staat und Gesellschaftssystem, die die künstlerischen Tätigkeiten der beiden Schriftstellerinnen zu unterdrücken suchten, sind mehr als 30 Jahre Geschichte. Es scheint von der DDR wenig übrig geblieben zu sein. Liest man aber das Werk von Brigitte Reimann und Christa Wolf, so steht ihre geistige Lebendigkeit mitten im Raum.

Inga Bruderek wurde in Karlsburg/M-V geboren. Sie studierte von 2000-2004 Schauspiel in Berlin. Noch als Studentin wurde sie in der Jubiläumsproduktion „Purgatorium“ am Berliner Ensemble unter der Regie von Andrei Woron besetzt. Danach führte sie ihr Weg an diverse Bühnen im In- und Ausland, wie z. B. Theater an der Parkaue, Hebbel am Ufer, Komödie Kassel, Steirischer Herbst, Neues Theater Zeitz u.a. Sie gastierte mit Lesungen am Deutschen Theater oder auch an der Schaubühne Lindenfels in Leipzig. Einem breiten Publikum ist sie durch den Debutfilm von Sheri Hagen „Auf den zweiten Blick“ (D, 2012), die Serie „Babylon Berlin“ und „Kokon“ bekannt. Wenn sie nicht auf der Bühne steht, arbeitet sie auch als Synchronsprecherin. Sie schreibt eigene Theaterstücke, die sich mit den Themen Identität, Entwurzelung und Heimatlosigkeit auseinandersetzen, in denen der Einzelne im Spannungsfeld zwischen Verdrängung und Auseinandersetzung steht. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie in Berlin und Mecklenburg Vorpommern, wo sie als freischaffende Künstlerin lebt und arbeitet.

Der Abend findet mit freundlicher Genehmigung  des Aufbau Verlags Berlin und in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Waren und müritz.buch statt

Karten gibt es in der Waren (Müritz)-Information und bei müritz.buch

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 1. März 2023
Bis: Mittwoch, 1. März 2023
19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Stadtgeschichtliches Museum Waren (Müritz)
Neuer Markt 1
17192 Waren (Müritz)
Tel.: 03991 177351

Veranstalter

Haus des Gastes Waren (Müritz)
Neuer Markt 21
17192 Waren (Müritz)

BesucherInfos

Zwei Rollstuhlfahrer stehen auf dem Vorplatz vor dem Haupteingang des Müritzeum.

Barrierefreiheit

Das Müritzeum ist zu einem großen Teil Barrierfrei. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier

Foto: Mirko Runge/Müritzeum

Hunde erlaubt

Müritzeum mit Hund? Na klar! Alle weiteren Informationen gibt es hier zusammengefasst

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Führungen

Alle Angebote zu Führungen durch die Welt der Natur der Mecklenburgischen Seenplatte finden Sie hier

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