Sonderausstellungen

Ausstellung PräsentationMehrmals im Jahr lädt das Müritzeum zu interessanten Sonderausstellungen ein. Entdecken Sie die Natur mit ihren Tieren und Pflanzen immer wieder neu: mal künstlerisch auf abstrakten Gemälden oder geheimnisvollen Fotografien oder historisch anhand realistischer Exponate aus den Naturhistorischen Landessammlungen.

Welche Aufgaben haben eigentlich Museen und wozu dienen ihre wissenschaftlichen Sammlungen? Fragen und Antworten, sowie spannende Einblicke hinter eigentlich verschlossenen Archiven liefert die neue Sonderausstellung im Müritzeum

Land – Küste – Meer. Einblicke in die Schatzkammern des Nordens

ab sofort bis 24.10.2021


Die Sonderausstellung zeigt die Forschungsarbeit aus 12 verschiedenen Museen und Sammlungen Norddeutschlands und gibt Antworten auf einige Fragen aus der umfangreichen Sammlungsarbeit.

Huias-Marc ViehwegÄndert sich beispielsweise die Verbreitung einer Tierart – auch durch den Eingriff des Menschen – wird dieses im Vergleich von historischen und aktuellen Sammlungsdaten sichtbar. Die Ausstellung präsentiert einige Verlierer, aber auch einige Gewinner des Klimawandels in unserer Region. Beispielsweise kann die Untersuchung von ausgestorbenen Vögeln auch heute noch neue wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen. Denn die Sammlungsobjekte sind Zeugnisse für Veränderungen der Umwelt und darüber hinaus die Basis für viele Forschungsfragen, die auch für ihre lebenden Vertreter in der Natur Bedeutung haben. So sind die Sammlungsstücke wichtige Belege für Untersuchungen zum Beispiel zur Todesursache bei Seeadlern oder zum Vorkommen von Schweinswalen in der Ostsee.

„Land – Küste – Meer. Einblicke in die Schatzkammern des Nordens“ ist die erste gemeinsame Ausstellung des NORe-Verbundes und stellt den Verbund sowie die Arbeit von Museen vor. Sie wurde bereits in den Räumlichkeiten der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock, dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und im Museum für Natur und Umwelt Lübeck gezeigt.

Die Sonderausstellung wird bis zum 24. Oktober im Müritzeum zu sehen sein.

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Foto oben: Marc Viehweg / Zoologisches Museum der Universität Greifswald

Foto unten: Wolfgang Kehmeier / Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg


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