Zander

lat. Bezeichnung: Sander lucioperca (L.), Stizostedion lucioperca (L.), Lucioperca lucioperca (L.)

Artbeschreibung:
Die Grundfärbung des Zanders ist ein dunkles Silbergrau mit 8-12 schwarzgrauen Querbinden auf den Flanken. Er besitzt eine weite Maulspalte, die bis hinter die Augen reicht. Das Maul ist sehr gut bezahnt. Die vordere der beiden fast gleichlangen Rückenflossen besitzt Stachelstrahlen, die Kiemendeckel sind spitz ausgezogen und haben einen starken Dorn.

Lebensraum und Lebensweise:
Der Zander ist ein dämmerungsaktiver Freiwasserfisch in Flussunterläufen und nährstoffreichen, trüben Seen, auch im Brackwasser der Ostsee. Verbreitet ist er in Mittel- und Südosteuropa bis Westasien, westlich der Elbe und in die USA durch Besatz um die Jahrhundertwende eingeführt. Zum Laichen wird eine Nestgrube am Boden mit Zweigen angelegt, die das Männchen von der Eiablage bis zum Schlupf der Brut bewacht.

Nahrung: Kleintiere, Fische

Laichzeit: April - Mai

Größe: 40 – max. 1,3 m

Andere Namen:
Schill, Hechtbarsch, Sandbarsch, Sammer, Amaul

Verwechslungen:
Jungfische können mit Flussbarschen verwechselt werden!

Unterschiede:
Barsche sind gedrungener und der Kopf ist größer als beim Zander.

Schon gewusst:
Anders als die meisten anderen Fischarten liebt der Zander besonders trübes (eutrophes) Wasser. Dieses bietet den Jungfischen ein besseres Nahrungsspektrum. Der Zander ist wegen seines festen und fast grätenfreien Fleisches ein sehr geschätzter und deshalb für die Fischerei wichtiger Speisefisch.