Karausche

lat. Bezeichnung: Carassius carassius (L.)

Artbeschreibung:
Karauschen sind hochrückig, gedrungen und seitlich abgeflacht. Der Körper ist fast kreisrund und hat eine goldgelbe bis bronzene Färbung. Der äußere Rand der Rückenflosse ist deutlich nach außen gewölbt. Die Schuppen sind auffallend groß. Karauschen haben keine Barteln.

Lebensraum und Lebensweise:
Karauschen kommen häufig in langsam fließenden und stehenden Gewässern (Seen, Tümpel, Weiher, Gräben) fast ganz Europas, zuweilen auch im Brackwasser vor. Die Art ist außerordentlich widerstandsfähig gegenüber Sauerstoffmangel und überdauert kurze Austrocknungsphasen kleiner Gewässer im Schlamm. Der Laich wird an Wasserpflanzen geheftet. Relativ häufig kommt es zu Farbmutationen (Goldkarausche), die auch in Zierteichen ausgesetzt wurden.

Nahrung: Kleintiere, Pflanzen

Laichzeit: Mai - Juni

Größe: 15 – max. 50 cm

Andere Namen:
Moorkarpfen, Schneiderkarpfen, Bauernkarpfen, Tellerkarausche, Seekarausche

Verwechslungen:
Die Verwechslungsgefahr mit dem Giebel ist besonders groß! Eine Verwechslung mit Schuppenkarpfen ist möglich und als Jungfisch auch mit dem Bitterling!

Unterschiede:
Die Karausche hat gegenüber dem Giebel eine nach außen gewölbte Rückenflosse. Im Vergleich zum Schuppenkarpfen trägt sie keine Bartfäden. Der Bitterling hat einen blaugrünen Streifen auf der hinteren Körperhälfte und nur eine kurze Seitenlinie.

Schon gewusst:
Jungtiere tragen einen dunklen Fleck auf dem Schwanzstiel.