Große Maräne

lat. Bezeichnung: Coregonus widegreni (Malmgren), Coregonus lavaretus (L.)

Artbeschreibung:
Der heringsartige, silbrig glänzende Körper der Großen Maräne hat einen kleinen, spitzen Kopf mit nasenförmig verlängerter Schnauze. Zwischen Rücken- und Schwanzflosse sitzt eine kleine, häutige Fettflosse. Eine Verwechslung mit dem Nordseeschnäpel oder dem Ostseeschnäpel ist leicht möglich. Wichtiges Bestimmungs- und Abgrenzungsmerkmal ist der Bau des Kiemenapparates.

Lebensraum und Lebensweise:
Die Große Maräne lebt im Freiwasser großer, tiefer, relativ nährstoffreicher Seen sowie in Küstengewässern Nordeuropas und Sibiriens. Man unterscheidet mehrere Formen dieser Art mit einer Vielfalt lokaler Gruppen, von denen einige stationär in Süßwasserseen, andere im Brackwasser der Ostsee leben. Letztere wandern zum Laichen in die Flüsse. Die Einteilung dieser Vielfalt in Arten ist umstritten. Die Bestände werden durch künstlichen Besatz gestützt, das natürliche Vorkommen der Art ist stark gefährdet. Zur Laichzeit trägt die Große Maräne, wie auch der Ostseeschnäpel und Nordseeschnäpel einen körnigen Laichausschlag entlang der Seitenlinie.

Nahrung: Plankton, Kleintiere

Laichzeit: Oktober - Dezember

Größe: 30 – max. 80 cm

Andere Namen:
Großmaräne, Blaufelchen, Große Schweberenke

Verwechslungen:
Eine Unterscheidung der Unterarten, Rassen und lokalen Gruppen ist oft nicht möglich! Große Verwechselungsgefahr besteht mit dem Ostseeschnäpel und dem Nordseeschnäpel! Jungfische können auch mit der Kleiner Maräne und der Tiefenmaräne verwechselt werden!

Unterschiede:
Wichtiges Abgrenzungsmerkmal ist der Bau des Kiemenapparates. Kleine Maräne und Tiefenmaräne bleiben wesentlich kleinwüchsiger.

Schon gewusst:
Die Große Maräne zählt zu den schmackhaftesten Speisefischen.