Graskarpfen

lat. Bezeichnung: Ctenopharyngodon idella (L.)

Artbeschreibung:
Der langgestreckte, drehrunde, dem Döbel sehr ähnliche Körper des Graskarpfens hat große Schuppen. Diese sind wie beim Döbel dunkel umrandet und bilden daher eine Netzzeichnung. Ein Unterscheidungsmerkmal sind die grauen bis farblosen Flossen und das tiefliegende Auge.

Lebensraum und Lebensweise:
Aus Ostasien wurde der Graskarpfen nach Mitteleuropa zur Bekämpfung von unerwünschtem Krautwuchs in Gräben und Teichen eingeführt, seit 1965 in den Gewässern Ostdeutschlands. Bei unkontrollierten Aussetzungen werden auch seltene Pflanzenbestände zerstört! In seiner Heimat bewohnt er die Mittel- und Unterläufe der Flüsse, wandert zum Laichen stromaufwärts und legt die Eier im Freiwasser ab. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen ist in den Gewässern Mitteleuropas keine natürliche Fortpflanzung dieser Art möglich.

Nahrung: Pflanzen, Kleintiere

Laichzeit: Sommer

Größe: max. 1 m

Andere Namen:
Amurkarpfen, Weißer Amur, Grasfisch

Verwechslungen:
Verwechslungen sind mit dem Döbel möglich!

Unterschiede:
Der Graskarpfen hat einen breiteren und oben abgeflachten Kopf sowie ein kleineres, unterständiges Maul. Die Augen liegen am Kopf auffällig weit unten.

Schon gewusst:
Graskarpfen fressen nicht nur Wasserpflanzen, sondern können auch mit frisch gemähtem Gras gefüttert werden, deshalb vielleicht auch der Name Graskarpfen.