Flussbarsch

lat. Bezeichnung: Perca fluviatilis (L.)

Artbeschreibung:
Der Flussbarsch verfügt über zwei Rückenflossen. Die vordere wird ausschließlich von Stachelstrahlen gestützt, die hintere durch Weichstrahlen. Der Kiemendeckel ist hinten spitz ausgezogen und hat einen starken Dorn. Über die Flanken erstrecken sich 6-9 dunkle Querbinden. Bauchflossen und Afterflosse sind rötlich gefärbt. Je nach Aufenthaltsort der Tiere unterscheidet man den bunten "Krautbarsch" der Uferregionen, den hellen" Jagebarsch" des Freiwassers und den dunklen "Tiefenbarsch".

Lebensraum und Lebensweise:
Der Flussbarsch ist eine sehr häufige Art in fast allen Gewässern Europas, Nordasiens und Nordamerikas. Barsche können als ernste Konkurrenten für andere Fischarten auftreten. Besonders im Herbst sind im Oberflächenbereich größerer Seen Barschschwärme bei der Jagt auf Kleinfisch zu beobachten. Flussbarsche sind gegenüber Wasserqualität, Strömung und Laichsubstrat ausgesprochen anpassungsfähig. Sie ertragen auch schwach saure Verhältnisse, sind jedoch anfällig bei Sauerstoffmangel.

Nahrung: Kleintiere, Fische

Laichzeit: März - Juni

Größe: 15 - 30, max. 50 cm

Andere Namen:
Barsch, Bars; Perschke, Bürschling, Egli, Kretzer

Verwechslungen:
Verwechslungen junger Barsche mit jungen Zandern und Kaulbarschen möglich!

Unterschiede:
Barsche sind gedrungener als Zander und der Kopf ist kürzer, Kaulbarsche haben größere Augen und keine deutlichen Querbinden.

Schon gewusst:
Barsche legen ihre Eier in Form langer, netzartiger Laichbänder meist zwischen Wasserpflanzen ab.