Bachforelle

lat. Bezeichnung: Salmo trutta f. fario (L.)

Artbeschreibung:
Die Bachforelle ist eine stationäre Zwergform der Stammart Salmo trutta. Der spindelförmige Körper besitzt an den Flanken dunkle sowie längs der Seitenlinie rote, hell umrandete Flecken. Die Grundfärbung ist braun bis grau am Bauch gelb bis weiß. Ältere Milchner tragen einen ausgeprägten Laichhaken.

Lebensraum und Lebensweise:
Die Bachforelle ist ein typischer Standfisch klarer, kalter, sehr schnell fließender Bäche (Forellenregion), besonders der Gebirge Europas bis Vorderasien. Die Tiere legen den Laich in Mulden an kiesigen Stellen der Bäche. Bei Aufwärtswanderungen werden Hindernisse durch Springen bewältigt. Begradigungen, Staue und Verschmutzungen der Bäche führen zum deutlichen Rückgang der Art. Die Bestände werden teilweise durch künstlichen Besatz gestützt.

Nahrung: Kleintiere, Anfluginsekten, Fische

Laichzeit: Winter

Größe: 25 – max. 70 cm

Andere Namen:
Flussforelle, Bergforelle, Waldforelle, Steinforelle

Verwechslungen:
Verwechslungen sind mit Junglachsen, Meerforellen und Seeforellen möglich!

Unterschiede:
Die Farbgebung der Bachforelle mit schwarzen und roten, hell umrandeten Flecken, ist anders als bei den zuvor genannten Arten.

Schon gewusst:
Bachforellen passen sich im Wachstum sehr stark der Gewässergröße an. So kommen in kleinen Bächen regelrechte Zwergformen vor.