Atlantischer Stör

lat. Bezeichnung: Acipenser oxyrhynchus (Mitchill)

Artbeschreibung:
Die Schnauze des Atlantischen Störs ist relativ lang und breit. Zwischen Bauch- und Afterflosse befinden sich einige Knochenplatten in zwei und mehr Reihen. Die Oberseite des Körpers ist braunschwarz und die Unterseite weiß bis rötlich gefleckt. Die Bartfäden stehen meist näher zum Maul, als zur Schnauzenspitze.

Lebensraum und Lebensweise:
Der Atlantische Stör ist ein Wanderfisch. Zur Laichzeit wandert er mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 km / Tag bis zu 1500 km flussaufwärts um über hartem, lehmigem Grund abzulaichen. Die Jungfische bleiben meist 3–6 Jahre im Süßwasser und wandern anschließend ins Meer. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich heute entlang der Atlantikküste Nordamerikas. Wie neuste genetische und morphologische Analysen an historischem Material aus der gesamten Ostsee belegen, handelt es sich bei dem sogenannten Ostseestör nicht wie bislang angenommen um Acipenser sturio sondern um Abkömmlinge der in Nordamerika verbreiteten Art. Somit waren in Mecklenburg/Vorpommern neben Acipenser sturio im Nordseegebiet vorrangig Acipenser oxyrhynchus im Ostseegebiet anzutreffen.

Nahrung: Bodentiere, Kleine Fische

Laichzeit: März – Juli

Größe: 1,5 m – max. 5 m

Andere Namen:
Atlantikstör, Nordatlantischer Stör, Europäischer Stör, Ostseestör, Stör

Verwechslungen:
Verwechslungsgefahr besteht mit anderen Störarten.

Unterschiede:
Die Schnauzenform, die Anordnung und Anzahl der Knochenplatten sowie die Farbgebung und die Bartfäden sind Unterscheidungsmerkmale.

Schon gewusst:
Es laufen Maßnahmen zur Wiedereinbürgerung dieser Art im Bereich der deutschen Ostseeküste.