Aland

lat. Bezeichnung: Leuciscus idus (L.)

Artbeschreibung:
Der Aland ist gestreckt, etwas hochrückig und seitlich abgeflacht. Die Schuppen sind auffallend klein und zahlreich. Alande haben einen dunklen Rücken und leicht rötlich gefärbte Flossen.

Lebensraum und Lebensweise:
Der Aland ist ein Ufer- und Oberflächenfisch der Flüsse, Flussseen und Haffe von der Barbenregion bis in die Flussmündungen. Weite Verbreitung findet eine rotgelbe Varietät des Alands, die Goldorfe. Zum Laichen wandert der Aland in Schwärmen flussaufwärts, wo er seine Eier an Pflanzen und Steinen ablegt. Seine relativ hohen Ansprüche an die Wasserqualität und die Zerstörung von Laichplätzen waren Ursachen für einen Bestandsrückgang.

Nahrung: Bodentiere, Anfluginsekten

Laichzeit: März - Mai

Größe: 30 – max. 80 cm

Andere Namen:
Orfe, Nerfling, Kühling, Gängling, Gengler, Jesse, Geese, Mulden, Hartfisch

Verwechslungen:
Verwechslungsgefahr besteht mit Plötze, Rotfeder, Hasel und Döbel!

Unterschiede:
Die Plötze hat rote Augen, die Rotfeder hat eine goldgelbe Grundfärbung und knallrote Flossen. Alande haben gegenüber dem Döbel einen nach innen gewölbten Rand der Afterflosse. Die Schuppen des Döbels sind netzartig und größer als beim Aland. Hasel haben meist graue Flossen.

Schon gewusst:
Die rotgelbe Zuchtform des Alands, welche Goldorfe genannt wird, ist schon seit vielen Jahren ein beliebter Zierfisch für Gartenteiche.