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Aktuelle Sonderausstellung im Müritzeum
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Riesen auf 6 Beinen
Überdimensionale Insekten zu bestaunen - Kleine Tiere ganz groß
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Veranstaltungen
Donnerstags, 10 Uhr
MeeresBürger Führung - Spezialführung zum Thema Meer & Naturschutz
Müritznationalpark
Der Nationalpark Müritz ist mit einer Fläche von über 300 Quadratkilometern der flächenmäßig größte Nationalpark in Deutschland, der sich ausschließlich auf dem Festland befindet. In der Nähe der größten Städte der Region, Waren (Müritz) und Neustrelitz, erstreckt sich im südlichen Mecklenburg eine einzigartige Naturlandschaft. Das Gebiet des Müritznationalparks besteht aus zwei wesentlichen Teilen: dem (namensgebenden) Teilstück direkt an der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands und der Region rund um Serrahn in der Nähe von Neustrelitz. Der eine Teil ist durch Moorlandschaften und Kiefernwälder dominiert, ebenso gehört der Uferbereich der östlichen Müritz direkt zum Nationalpark Müritz. Im südlichen zweiten Teil finden prächtige Buchenwälder ihre Heimat. Gemein haben beide Teilflächen Einiges: viele Seen (über einhundert größere von mehr als einem Hektar Fläche, und endlose ganz kleine) und eine einzigartige, unberührte Landschaft. Der Müritz Nationalpark ist Teil der typischen Mecklenburgischen Eiszeitlandschaft, die durch ihr hügeliges Landschaftsbild mit den vielen, vielen Seen geprägt ist und deshalb zurecht den Namen „Land der 1000 Seen“ trägt. Fast ¾ der Fläche sind Wald, der Rest teilt sich in Seen, Moore und Wiesen.
Naturerlebnis Nationalpark Müritz
Natur Natur sein lassen. So einfach ist das Motto der Nationalen Naturlandschaften. Der Naturschutz findet im Nationalpark ganz einfach statt: der Mensch überläßt die Natur sich selbst; sie kann sich frei entwickeln und entfalten. Dadurch entstehen über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg die Landschaften, die ursprünglich (vor dem Eingriff des Menschen) prägend waren. Diese ursprüngliche, natürliche Landschaft wollen alle Nationalparke erhalten. Der Mecklenburger Urwald wäre übrigens ein Buchenwald. Einst waren ca. fünfundsiebzig Prozent der Fläche des nordöstlichen Bundeslandes mit Buchenwäldern bedeckt.
Heimat seltener Tiere und Pflanzen
Die unberührte Natur im Nationalpark Müritz ist ein Eldorado für zum Teil vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Seeadler und Rothirsche, Kraniche und Moorfrösche, Rohrdommel und Ameisenlöwen haben rund um die Müritz ihre Heimat (wieder) gefunden. Insbesondere die Rohrdommel (auch als Moorochse bekannt; die unvergleichlichen Geräusche der Rohrdommel erleben Sie in der Erlebnisausstellung bei uns im Müritzeum) ist ein schönes Beispiel dafür, wie Arten, die viel Ruhe und Platz benötigen, sich im Nationalpark wohl fühlen. Durch die großen Moorflächen sind Pflanzen wie Wollgras und Greiskraut inzwischen recht verbreitet. Ein ganz besonderes Erlebnis ist sicher auch die Rast der Kraniche im Herbst. Dieses Naturschauspiel muß man einfach erlebt haben.
Rekordverdächtiger Nationalpark-Müritz
Hier einige Zahlen und Fakten, die Sie wahrscheinlich überraschen werden. Im Nationalpark Müritz findet man:
54 Säugetierarten
214 Vogelarten
16 Reptilien- und Amphibienarten
26 Fischarten
910 Arten Gefäßpflanzen
593 Pilzarten
133 Moosarten
152 Flechtenarten
17 Armleuchteralgenarten
61 Spinnenarten
625 Nachtschmetterlingsarten
171 Laufkäferarten
Bewußtes Naturerlebnis im Müritznationalpark
Durch gezielte Führungen und bewußte Wegeführung im Nationalpark kann jeder das Naturerlebnis Nationalpark miterleben. Für Autos sind die meisten Strecken gesperrt. Im Müritz Nationalpark gibt es jedoch ein weit verzweigtes Netz von hervorragenden Wander- und Radwegen und mit dem Bus können Sie bis an die besten Plätze vorfahren. Nähre Informationen zum Müritz Nationalpark erhalten Sie beim Nationalparkamt.
Die Müritz Nationalpark Partner leben und vermitteln die Ideale des Nationalparkgedankens.







