Die Sonnenbraut - Staude des Jahres 2008

Sonnenbraut - botanisch HeleniumDer Bund deutscher Staudengärtner (BdS) hat die Sonnenbraut, botanisch Helenium, zur Staude des Jahres 2008 gewählt.

Merkmale und Herkunft

Das ursprüngliche Herkunftsgebiet der Gattung sind die Weiten der nordamerikanischen Prärien. Somit gedeiht das in warmen Gelb- und Rottönen von Juli bis September blühende Helenium am besten auf vollsonnigen, jedoch nicht zu trockenen Standorten im Staudenbeet und im Bauerngarten. Die Wildart Helenium autumnale ist die Stammform zahlreicher Gartensorten.

Der botanische Namen der Gattung wurde vom schwedischen Botaniker Carl von Linné verliehen. Man könnte meinen, Helenium komme von dem griechischen Wort Helios für Sonne, allerdings entstammt es dem antiken Namen Helenion für den Echten Alant (Inula helenium). Dies ist eine heimische Staude, dem die Sonnenbrautblüte ähnelt.

Die Gattung Sonnenbraut zählt zur großen Familie der Korbblütler. Zu dieser Gattung gehören etwa 40 wildwachsende Arten, die als einjährige oder mehrjährige Pflanzen auftreten können. Die wechselständig beblätterten Stängel stehen aufrecht und erreichen Wuchshöhen von etwa 10 bis 160cm. Die Stängel sind durch herablaufende Blattbasen oft geflügelt.

Verwendung der Sonnenbraut

Verwendung fand die Pflanze früher oftmals als Heilpflanze bei Erkältungen. Heutzutage wird sie eher als Grundlage für Sportsalben, beispielsweise bei Sehnenscheidenentzündungen eingesetzt.

Tipss für Gartenfreunde

Sonnenbraut - botanisch HeleniumAbschließend noch etwas für die Gartenfreunde: Helenium lässt sich am besten gruppenweise mit anderen Prachtstauden und Gräsern kombinieren. Auch Goldmelisse, Phlox und Wildastern gesellen sich gerne zu den Sonnenbraut-Arten. Im Spätsommer lassen blau blühender Rittersporn, Astern in Blau und Violett oder zartviolette Akeleien Helenium noch intensiver leuchten. Von den Einjährigen oder den nicht winterharten Gartenpflanzen sind üppig blühende Dahlien und Mehlsalbei interessante Begleiter.

Literatur und Quellen