Zeitreise - Zurück in die Vergangenheit der Müritz-Region

Kommen Sie mit zurück in die Vergangenheit der Mecklenburgischen Seenplatte. Gemeinsam reisen wir in die Epochen, die unser Land formten und veränderten. Wir wandern durch eine Gletscherspalte, vorbei an einem Hünengrab, sitzen mit den ersten Sippen ums Feuer, sind dabei, wenn die frühen Städte gegründet werden, lernen altes Handwerk kennen und klären, wo die letzte Glashütte in Mecklenburg stand. Und natürlich entführt uns die Zeitreise auch hin zu den spannenden Entwicklungsetappen des Müritz-Nationalparks.

Die letzte Eiszeit – Gestalterin der Müritz-Region.

Eiszeit im MüritzeumUnsere Reise beginnt in der letzten Eiszeit vor ca. 20.000 Jahren, als die gigantischen Gletscher aus dem Norden auf uns zurollten, um wie Bulldozer alles niederzuwalzen. Dabei schoben sie Lehm, Kalk, Sand, Kies und Geröll vor sich her und türmten die Masse zu Hügeln auf. Dazwischen spülte das Schmelzwasser Senken und Rinnen aus. Fertig war die Landschaft: Sanfte Erhebungen, jede Menge Wasser in Form von blauen Bändern und blinkenden Spiegeln, zahlreiche Findlinge und noch mehr Feldsteine. Oder wie es die Fachbücher sagen: Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal.

Der Mensch verändert die Natur

Auf unserer Zeitreise machen wir auch Halt in der Steinzeit. Der Mensch veränderte von nun an das Bild der Natur. Aus Natur- wurde Kulturlandschaft. Siedlungen entstanden, Häuser wurden gebaut. Bald entwickelten sich die ersten Dörfer und Städte. Land- und forstwirtschaftliche Flächen rückten auf die Bildfläche. Dazu kamen Verkehrswege und Industrieanlagen. Doch trotz der Urbanisierung geht es in einigen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns stellenweise auch heute noch wild und ursprünglich zu. Über 25 Prozent der Fläche steht unter Natur- und Landschaftsschutz, mehr als in jedem anderen Bundesland.