Als außergewöhnlichen Höhepunkt zur Eröffnung der Sonderausstellung "Die Rückkehr der Störe" 2015 im Müritzeum werden drei Jungtiere des Europäischen Atlantischen Störs (Acipenser sturio) in das Mündungsbecken des Flusslaufes im Aquarium gesetzt. Gerd-Michael Arndt übergibt im Auftrag von Dr. Jörn Geßner, vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin, dem Aquariumsleiter des Müritzeums, Marco Kastner, diese seltenen Tiere als Leihgabe. Diese ziehen dann gemeinsam mit drei Amerikanischen Atlantischen Stören (Acipenser oxyrinchus), welche auch als Ostseestöre gelten, ihre Kreise in einem naturnah gestalteten Becken.

Damit zeigt das Müritzeum erstmalig und als einziges Aquarium in Deutschland beide Störarten, die ursprünglich in der Nord- und Ostsee beheimatet waren. „Wir freuen uns sehr, zur Eröffnung unserer Sonderausstellung Neuzugänge in Form einer seltenen und ursprünglichen Störart im Aquarium des Müritzeums präsentieren zu können. Diese Leihgabe stellt auch eine Wertschätzung der hohen Qualität und Bedeutung unseres Aquariums dar“, so Kastner.

Unterstützt werden die Präsentation der neuen Störe und die Sonderschau von der Mecklenburgischen Brauerei Lübz. „Die Wiederansiedlungsprojekte von zwei ursprünglich heimischen Störarten sind große Herausforderungen mit vielen Chancen und Hindernissen, über die wir in der Ausstellung informieren. Wir sind froh, dabei auf die Unterstützung von Minister Dr. Till Backhaus und Lübzer zählen zu können“, so Andrea Nagel, Geschäftsführerin des Müritzeums.