Goldener Hecht im Aquarium

pikeEinen seltenen Zugang erhielt das Aquarium des Müritzeums in Waren (Müritz). Der Fischermeister Hartmut Kacan traute seinen Augen nicht, als er einen goldenen Hecht, von etwa 60 Zentimetern Länge, in einer Reuse im Malchiner See in der Mecklenburgischen Seenplatte  gefangen hatte.

Das Tier hat eine Farbanomalie, welche auf die Störung in der Biosynthese der Pigmente und Farbstoffe zurückzuführen ist und allgemein als Albinismus bezeichnet wird. Während diese Anomalie bei verschiedenen Weißfischarten hin und wieder zu beobachten ist, kommt sie bei Hechten dieser Größe äußerst selten vor.

Räuber ohne Tarnung

Hechte sind als gierige Raubfische bekannt. Gerade unter den Jungfischen ist der Kannibalismus sehr ausgeprägt. Nur Tiere, welche sich gut tarnen, können es vermeiden Opfer anderer Raubfische zu werden. Auch um selber erfolgreich jagen zu können, ist es für einen Hecht sehr wichtig von der Beute nicht frühzeitig erkannt zu werden. Eine goldgelbe, weithin leuchtende Färbung ist alles andere als hilfreich. Somit muss der Goldene Hecht einerseits großes Glück gehabt, andererseits aber auch viel Geschick bewiesen haben, denn sonst wäre ihm ein Überleben kaum möglich gewesen.

Seit dem 30.04.2014 schwimmt das Tier nun im neuen Sonderbecken des Müritzeums in Waren (Müritz).

Presse zum Goldenen Hecht


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Ähnlich spektakulär sind auch die weißen Störe im Außenbecken des Müritzeums.