Ankershagen

Ankershagen liegt am Rand des Müritz-Nationalparks im Landkreis Müritz. Im Ortsteil Friedrichsfelde ist dafür extra eine Informationsstelle eingerichtet worden, die Touristen und Besucher über den Nationalpark informiert. Die Landschaft in und um Ankershagen ist hügelig und vor allem durch die letzte Eiszeit geprägt. Zahlreiche Hügelgräber in der Nähe sind Zeugen der wechselvollen Vergangenheit.

Heinrich-Schliemann-MuseumAnkershagen Schliemann Museum

Der bekannteste Sohn des Ortes ist sicherlich Heinrich Schliemann. Er verbrachte seine Jugendjahre in Ankershagen. Bekannt ist er durch seine Ausgrabungen am sagenumwobenen Troja geworden. Seinem Werk widmet sich das Schliemann-Museum in Ankershagen, in dem man zahlreiche authentische Sammlungsstücke Schliemanns bestaunen kann. Mit dem Museum ist man ganz nah dran an Heinrich Schliemann: als Sohn eines Pfarrers lebte er in dem Gebäude, in dem sich jetzt das Museum befindet. Für die Erwachsenen sowieso und für die Kinder ganz besonders ist der Nachbau des Trojanischen Pferdes am Museum spannend: es ist als Rutsche gebaut. Das Museum ist als kultureller Gedächtnisort mit besonderer Bedeutung durch die Bundesregierung eingestuft worden.

Einen weiteren Prominenten hat Ankershagens hervorgebracht: Johann Heinrich Voß. Er wurde zwar unweit in Penzlin geboren, lebte aber von 1769-1792 in Ankershagen. Berühmt wurde er als Übersetzer der Ilias und Odyssee von Homer ins Deutsche.

Feldsteinkirche AnkershagenFeldsteinkirche  Gotik Ankershagen

Die frühgotische Kirche von Ankershagen wurde bereits im Jahre 1266 geweiht und ist damit eine der ältesten Kirchen, die sich im ganzen Bundesland finden lassen. In der Kirche ist eine alte Holztaufe (stammt aus dem 17. Jahrhundert) zu besichtigen.

Ganz ursprünglich war die Kirche im üblichen romanischen Stil errichtet. Einige Umbauten erfolgten, bis das bis heute prägende gotische Erscheinungsbild geblieben ist.

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